Mobile Developer*innen sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Voraussetzung für Erfolg in diesem Beruf ist es, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.
Weiterbildungseinrichtungen wie z. B. das Berufsförderungsinstitut (BFI) und das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) führen zu vielen Themenbereichen relevante Kurse und Lehrgänge durch, etwa zu IT- und Kommunikationstechnik, Multimedia, User Interface Design, Softwareprogramme/Programmiersprachen und vieles mehr, aber auch zu kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Themenfeldern.
Viele Unternehmen führen zur beruflichen Weiterbildung der Mitarbeiter*innen innerbetriebliche Kurse, Seminare und Schulungen durch, meist in Zusammenarbeit mit großen Softwarefirmen, z. B. Microsoft (Windows), Google (Android) oder Apple (iOS).
Für Mobile Developer*innen ist auch die laufende Lektüre von Fachpublikationen und Zeitschriften (online und offline), die Teilnahme bei Messen, Veranstaltungen und Kongressen sowie besonders die Vernetzung in beruflichen Netzwerken (online und offline) eine wichtige Möglichkeit, um sich auf dem neuesten Stand zu halten.
Möglichkeiten zur beruflichen Höherqualifizierung bieten darüber hinaus ein Studium oder Zweitstudium an Fachhochschulen oder Universitäten sowie facheinschlägige Fachhochschul- und Universitätslehrgänge bzw. Weiterbildungsstudien. Auch Meisterprüfungen und Werkmeisterschulen bilden eine Möglichkeit zur Höherqualifizierung.
Wichtige Weiterbildungsbereiche für Mobile Developer*innen sind beispielsweise:
Nach mehrjähriger beruflicher Erfahrung und Zusatzqualifikationen können Mobile Developer*innen zu Teamleiter*innen, Projektleiter*innen bis hin zu Bereichsleiter*innen oder Entwicklungsleiter*innen aufsteigen und führen als solche Mitarbeiter*innen und Teams. Als Entwicklungsleiter*in tragen sie die Gesamtverantwortung für Entwicklungsprojekte.
Neben einem hierarchischen Aufstieg im Unternehmen ist in diesem Beruf auch eine Weiterentwicklung und Karriere durch inhaltliche und fachliche Spezialisierung und Entwicklung in eine Expert*innenrolle möglich. Dabei bieten sowohl die Spezialisierung auf bestimmte mobile Betriebssysteme, Marken und Modelle oder fachliche Bereiche wie z. B. Design, Entwicklung, Programmierung, Qualitätsmanagement gute Möglichkeiten für Weiterentwicklungen und Fachkarrieren.
Eine selbstständige Berufsausübung ist beispielsweise im Rahmen eines freien Gewerbes möglich - siehe Menüpunkt Selbstständigkeit.
Die WKO-Bildungspfade geben dir einen Überblick über durchgängige Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten in unterschiedlichen Berufen am Beispiel der WKO Bildungsangebote. Für den Beruf Mobile Developer*in können eine Reihe IT-bezogener Bildungspfade interessant sein:
Reifeprüfung (Matura), Berufsreifeprüfung oder facheinschlägige Studienberechtigungsprüfung oder
facheinschlägiger Lehr-, BMS- oder Werkmeisterabschluss mit Zusatzqualifikation (Studienberechtigungsprüfung oder Qualifikationsprüfung der FH Technikum Wien)
Mehr als je zuvor sind Unternehmen vom Wissen und den Kompetenzen ihrer MitarbeiterInnen abhängig. Diese wiederum müssen die eigenen Qualifikationen kontinuierlich erhalten und erweitern, um im Arbeitsleben zu bestehen. Die FH Technikum Wien antwortet darauf einerseits mit ihren berufsbegleitenden Bachelor- und Master-Studiengängen und einer breiten Palette an Weiterbildungsmöglichkeiten.
Die Technikum Wien Academy bietet berufsorientierte Aus- und Weiterbildung. Der Schwerpunkt liegt auf technischer Aus- und Weiterbildung sowie auf Angeboten aus den Bereichen Wirtschaft und Persönlichkeit, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen in technischen oder technikaffinen Berufen abgestimmt sind.
gute Anwendungskenntnisse am Computer und bei Web-Anwendungen
für nicht-deutschsprachige Bewerber*innen: Deutsch, Minimum Level B2
Abschluss: Certified Professional for UX-Design nach ISO 9241-210 (Personenzertifizierung nach ISO 17024)
Info:
UX-Development ist ein Prozess, bei dem man einem bewährten Ablauf folgt. Bei diesem steht immer die User*in im Mittelpunkt; deshalb auch die Bezeichnung human centered design. Das Ziel ist die anwenderfreundliche Gestaltung eines interaktiven Systems – z. B. einer Website oder einer App – unter Berücksichtigung der Aspekte Branding, Design, Usability und Funktion. UX-Developer*innen sorgen also dafür, dass die Nutzung dieser Systeme zu einem positiven Erlebnis für die Anwender*innen wird.
Kosten: EUR 2.200,00 + ÖH-Gebühr + EUR 250,00 für Personenzertifizierung
Zielgruppe: Der Lehrgang richtet sich an Personen mit einschlägigen Vorkenntnissen bei der Planung und Gestaltung von interaktiven Systemen, z. B. Projektmanager*innen, Designer*innen, Techniker*innen, Kundenberater*innen und Auftraggeber*innen.
Inhalte:
Im Lehrgang „Certified Professional for UX-Development“ lernen die Studierenden:
Analyse, wer die Nutzer*innen eines Systems sind und welche Bedürfnisse sie haben
Festlegung der Kriterien für eine nutzerfreundliche Bedienung
Entwicklung von Prototypen für nutzerfreundliche Websites und Apps
Prüfung, ob die Prototypen die Erwartungen der Nutzer*innen erfüllen
Webseiten sind heute weit mehr als reine Informationsseiten und bestehen zunehmend aus komplexen Webanwendungen und dynamischen Abläufen, bei denen Design, dynamischer Content, Performance, Skalierbarkeit sowie Responsive Webdesign eine zentrale Rolle spielen. (Quelle: tecTrain)
Voraussetzungen Allgemeiner Umgang mit Anwenderprogrammen
Zielgruppe
Neueinsteiger*innen in der Webentwicklung, angehende Web Developer*innen, Frontend Entwickler*innen, Personen die bereits erste Erfahrungen mit der Erstellung und Bearbeitung von Webseiten gesammelt haben
Kosten Preisinfo beim Anbieter
Abschluss tecTrain Zertifikat
Beschreibung
Webseiten sind heute weit mehr als reine Informationsseiten und bestehen zunehmend aus komplexen Webanwendungen und dynamischen Abläufen, bei denen Design, dynamischer Content, Performance, Skalierbarkeit sowie Responsive Webdesign eine zentrale Rolle spielen. Entsprechend stark an Bedeutung gewonnen hat in den letzten Jahren der Beruf des Web Developers bzw. Frontend Developers. In diesem intensiven Web-Developer-Lehrgang erlernen die Teilnehmer*innen alle relevanten Methoden, Programmier- und Skriptsprachen, um moderne, dynamische Webseiten zu konzipieren, zu planen und professionell umzusetzen. Nach einer Einführung in die Welt der Programmierung vermitteln ihnen erfahrene Trainer*innen den grundlegenden Umgang mit HTML und CSS, um strukturierte Webseiten zu erstellen und individuell zu gestalten. Darauf aufbauend liegt der Schwerpunkt dieses Lehrgangs auf der Entwicklung mit JavaScript, um interaktive und dynamische Inhalte für Webseiten zu programmieren und zu implementieren. Ergänzend lernen die Teilnehmer*innen den Einsatz von React, mit dem sie effiziente Webanwendungen entwickeln. Zusätzlich erhalten sie einen Einblick in die App-Entwicklung mit React Native, um Anwendungen für Android und iOS umzusetzen. Nach Abschluss des Lehrgangs sind sie optimal vorbereitet, um anspruchsvolle Webprojekte eigenständig zu realisieren.
Zusatzinfo
Die Ausbildung wird als Präsenzausbildung (berufsbegleitend) und Fernlehrgang angeboten.